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Sehenswert an und in der Kirche:
- Chorgestühl seitlich des Altars mit Schnitzereien von Jagdszenen
- zwei Hochreliefsandsteinplatten links und rechts am Portal. Die eine zeigt Dorothea von Seckendorff, die andere Wappen und Inschrift, knieend Friedrich von Seckendorff, gestorben 1592 (leider stark verwittert)
- regional einmaliges Renaissance-Portal vor der Kirche
- Altarbild mit Ölbergszene
- zwei noch im Betrieb befindliche Kirchenglocken aus dem Jahr 1592
- diverse Grab- und Gedenkplatten im Kircheninneren
In den Jahren 1988 - 1992 wurde die Jochsberger St.-Mauritius-Kirche innen und außen geründlich renoviert. Besonders sehenswert ist jetzt das Kircheninnere durch die blau-graue Marmorierung von Empore, Kanzel und Altar.
1991 stiftete Herr Hans Küstner aus Gallmersgarten eine dritte Kirchenglocke.
Das in der Region einmalige Renaisssance-Portal am Eingang zum Friedhof wurde mit enormen finanziellen Anstrengungen der Kirchengemeinde Jochsberg saniert - u.a. waren daran beteiligt die Dombauhütte St. Georg, Nördlingen sowie das Jochsberger Unternehmen DIEZINGER Kreissägen & Schärfdienst.
In den letzten Jahren wird die Kirche v.a. für Konzerte und Familienfeiern (Hochzeiten) immer beliebter. Markant an der Kirche ist ihr schlanker, spitzer, 36 m hoher Kirchturm, der weithin im oberen Altmühltal sichtbar ist.
1999 wurde die Pfarrei Jochsberg mit den Gemeinden Jochsberg, Auerbach und Frommetsfelden aufgelöst. Seitdem ist Jochsberg eine Kirchengemeinde im Pfarrverbund Leutershausen - Weißenkirchberg - Jochsberg. Mit einer halben Pfarrstelle besitzt Jochsberg mittlerweile auch keinen eigenen Pfarrer mehr.
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Hochrelief-Sandsteinplatte, abgebildet ist Friedrich von Seckendorff (gestorben 1592). Die Reliefs sind heute leider stark verwittert.
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